Menschen, die nachts arbeiten müssen, legen eher ein paar Pfunde zu
Nachtarbeiter neigen zu Übergewicht. Forscher der Northwestern University in Evanston (USA) liefern jetzt eine mögliche Erklärung dafür. Sie fütterten Mäuse sechs Wochen lang mit fettreicher Kost – die einen nachts, die anderen am Tag. Ergebnis: Tiere, die am Tag und somit gegen ihren natürlichen Rhythmus fressen mussten, nahmen am meisten zu. Dabei hatten sie nicht mehr gefressen und sich auch nicht weniger bewegt als die anderen Mäuse. Offenbar verbrennt der Körper Kalorien schlechter, die zu Zeiten aufgenommen werden, in denen die Natur Ruhe vorgesehen hat. Bei Mäusen ist das der Tag, bei Menschen die Nacht.
02.01.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Creatas
Wer zu viel auf einmal machen will, ist dabei nicht sonderlich effektiv. Deshalb: Lieber eins nach dem anderen!
SMS senden, im Internet surfen, Radio hören: Wer meint, mehrere Dinge gleichzeitig zu erledigen sei besonders effektiv, liegt verkehrt. Forscher der Stanford-Universität in Kalifornien (USA) haben untersucht, was passiert, wenn Menschen Informationen aus unterschiedlichen Quellen zugleich verarbeiten. Ergebnis: Gerade intensive Medien-Nutzer hatten Probleme, Unwichtiges auszufiltern. Sie ließen sich sehr leicht ablenken und konnten schlecht zwischen Aufgaben wechseln.
01.01.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images/ Creatas
Junge Mütter ziehen ihre Kleinen so groß, wie ihre eigenen Mütter das auch gemacht haben
Bei der Erziehung orientieren sich junge Mütter an ihren eigenen Müttern. Das ergab eine Untersuchung der Ohio-Staatsuniversität (USA). Die Forscher nutzten die Daten einer nationalen Langzeitstudie. Sie verglichen über zwei Generationen, wie oft Mütter ihren Kindern einen Klaps gaben, körperliche Zuneigung zeigten, sie lobten oder ihnen vorlasen. Bei allen Verhaltensweisen fanden die Wissenschaftler eine Übereinstimmung zwischen den Generationen. Sie stellten aber auch fest, dass die nachfolgende Generation seltener handgreiflich wurde und mehr Zuneigung zeigte.
31.12.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Thinkstock
Die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass nächstes Jahr rund sechs Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens sterben werden
Dieses Jahr sterben weltweit 5,5 Millionen Menschen an den Folgen des Rauchens, 2010 werden es sechs Millionen Tote sein, prognostiziert die Weltgesundheitsorganisation. 72 Prozent der Tabakopfer kommen dann aus Entwicklungsländern, wo zunehmend mehr Menschen zur Zigarette greifen. In Deutschland und anderen Industrienationen sinkt dagegen die Zahl der Raucher.
30.12.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images/Thinkstock
Die fernöstlichen Methode kann wohl, kombiniert mit Sport, Frauen mit einer Hormonstörung helfen
Akupunktur und körperliche Aktivität können möglicherweise das Polyzystische Ovarialsyndrom (PCOS), eine häufige weibliche Hormonstörung, mildern. Zu diesem Schluss kamen Neurowissenschaftler der Sahlgrenska-Akademie an der Universität Göteborg in einer Pilotstudie mit 20 Frauen. Durch das Nadeln normalisierte sich zudem die Menstruation, und der Testosteron-Spiegel sank deutlich.
29.12.09, Apotheken Umschau, Bildnachweis: PhotoDisc/RYF