Wenn sich Partner des Nachts stören, kann es helfen, alleine zu schlafen
Falls sich Partner durch Schnarchen, häufiges Umdrehen, ungewolltes Berühren oder Wegziehen der Decke gegenseitig in ihrer Nachtruhe gestört fühlen, raten Wissenschaftler der Universität von Surrey (England) zu getrennten Schlafzimmern. Unruhiger Schlaf könne zu Depressionen, Herzerkrankungen, Schlaganfällen, Lungenkrankheiten sowie zu Unfällen im Straßenverkehr und am Arbeitsplatz führen.
05.02.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Thinkstock/PhotoDisc, Comstock
Feste Borsten entfernen den Baterienfilm am sichersten. Aber für manch einen ist die weichere Variante trotzdem besser
Weiche, mittelharte oder harte Borsten: Welche Bürste reinigt die Zähne am gründlichsten? Antwort: Der kariesauslösende Bakterienfilm lässt sich mit möglichst harten Exemplaren am besten herunterschrubben, fanden Zahnmediziner der Universität Witten-Herdecke in einer achtwöchigen Studie mit 120 Teilnehmern heraus. Bei empfindlichem Zahnfleisch empfehlen sie jedoch die weiche Variante. Wer wissen will, welche Borstenstärke sich für ihn am besten eignet, sollte den Zahnarzt fragen. Wichtig in jedem Fall: stets von Rot (Zahnfleisch) nach Weiß (Zahn) putzen und dabei nicht zu fest aufdrücken.
04.02.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Dynamic Graphics
Mit einem einfachen Experiment fanden Forscher haraus, dass Patienten im Wachkoma begrenzt lernen können
Patienten im Wachkoma nehmen ihre Umwelt teilweise wahr; sie können sogar begrenzt lernen. Das berichten Forscher der Universität Cambridge (England) in der Fachzeitschrift Nature Neuroscience. In einem einfachen Experiment spielten sie Wachkoma-Patienten einen Ton vor, dem stets ein leichter Luftstoß ins Auge folgte. Nach einigen Durchgängen blinzelten die Patienten in Erwartung des Luftstoßes schon beim bloßen Hören des Tons. Nach Ansicht der Forscher setzt dieses Verhalten eine bewusste Wahrnehmung voraus. Es legt nahe, dass bei Wachkoma-Patienten ein Teil der willentlichen Informationsverarbeitung erhalten sein kann.
03.02.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Jupiter Images GmbH/Ablestock
Forscher fanden in untersuchten Gewebeproben von Krebspatienten häufiger das Virus XMRV
Neue Hinweise darauf, dass Viren eventuell an der Entstehung von Prostatakrebs beteiligt sind, fanden Forscher der Universität von Utah (USA). In 27 Prozent der 200 untersuchten Gewebeproben von Krebspatienten entdeckten sie das Virus XMRV. In gesundem Gewebe konnten sie es nur in sechs Prozent der Fälle nachweisen. Zudem litten mit dem Virus infizierte Patienten unter deutlich aggressiveren Tumorvarianten. Sollte sich der Zusammenhang zwischen Prostatakrebs und Virusinfektion in weiteren Studien bestätigen, könnte dies neue Möglichkeiten zur Vorbeugung und Behandlung von Prostatakrebs eröffnen.
02.02.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: W&B/Szczesny
Das schnellere Wachstum verdanken wir wohl den üppig zur Verfügung stehenden, gesunden Lebensmitteln unserer Zeit
Finger- und Fußnägel haben beim Wachsen an Tempo zugelegt. Zu diesem Ergebnis kommen Mediziner der Universität von North Carolina (USA), die drei Monate lang das Wachstum von 195 Finger- und 188 Zehennägeln erfassten. Anschließend verglichen sie ihre Daten mit Nagelwachstumsstudien von 1938 und 1950. Offenbar wachsen Nägel heute um fast 20 Prozent schneller als vor 70 Jahren. Damals kam ein Daumennagel noch auf eine Höchstgeschwindigkeit von 3 Millimetern im Monat, „Turbo-Nägel“ von heute bringen es auf 3,55 Millimeter. Den Grund sehen die Forscher in der eiweißreicheren Ernährung.
01.02.10, Apotheken Umschau, Bildnachweis: Liquid Library